Die Allzweckwaffe: Tieflöffel in verschiedenen Einsatzgebieten

Der Tieflöffel ist ein Allrounder für alle Standardanwendungen. Die praxisorientierten Konstruktionen in den Gewichtsklassen von ca. 1 bis 40 Tonnen decken eine große Bandbreite an Einsätzen ab: Von Garten- und Landschaftsbau bis zu Arbeiten mit mittelschweren Böden oder Kanalarbeiten – bei Rädlinger Maschinen- und Stahlbau findet jeder Bagger(führer) seinen Löffel.

Vom Minibagger bis zum großen Gerät, mit Zähnen und ohne, verstärkt, mit Drehmotor für hohe Flexibilität oder mit extra hohem Volumen – Tieflöffel gibt es in den verschiedensten Varianten. Unsere Endkunden nutzen sie deshalb auch für die verschiedensten Einsätze. Hier finden Sie eine Auswahl an spannenden Einsatzberichten.

 

Tieflöffel Volumen überzeugt auf der Bauma

Martin Gellert hat sein Garten- und Landschaftsbauunternehmen 2016 gegründet und arbeitet zusammen mit 3 Mitarbeitern erfolgreich in der Region Steinheim, zwischen Heilbronn und Stuttgart. Zwei Löffel aus dem Hause Rädlinger Maschinen- und Stahlbau GmbH erleichtern ihm und seinem Team in Zukunft die Arbeit.

Auf der Suche nach einem Löffel mit großem Volumen ist Martin Gellert zusammen mit seinem Vater Frank auf der Bauma 2019 am Rädlinger-Stand fündig geworden. Auf Anhieb haben die beiden Profis die Vorteile des Rädlinger Volumenlöffels erkannt – 25 Prozent mehr Inhalt im Vergleich zu Standard-Löffeln, um schnell große Massen zu bewegen, ohne Zähne und mit geradem Messer in HB500, um alle Flächen glatt und sauber zu putzen. Für die Langlebigkeit sorgen Seitenschneiden und Boden in HB400 und mit der MS-03 Radlog Aufnahme wird der Löffel um 180° gedreht!

Starkes Duo: Tieflöffel mit Drehmotor

Zum Ausschachten der Gräben für Druckwasserleitungen nutzt der Abwasserverband Braunschweig einen schwenkbaren Rädlinger Tieflöffel mit Drehmotor der Klasse I/II. Dieser hat eine Breite von 1.200 Millimetern und fasst 680 Liter. Angebaut ist er an Bagger, beispielsweise vom Typ Liebherr A920, mit einem Einsatzgewicht bis 23 Tonnen.

Der Baggerführer ist von der Bauform, dem Füllverhalten und der Arbeitsweise des Löffels überzeugt. Da die Gegend um Braunschweig einen sehr hohen Sandanteil im Boden aufweist, rutschten die Seiten beim Ziehen der Gräben nach. Um die notwendige Grabenbreite halten zu können, verwendete der Baggerführer deshalb vorher einen 400 Millimeter breiteren Tieflöffel. Den Rädlinger Tieflöffel kann er nun hydraulisch verstellen und so die Seiten im oberen Grabenbereich entsprechend abschrägen. Die geringere Löffelbreite ist darum für den Einsatzzweck ausreichend.

Das Verbandsgebiet des Abwasserverbands umfasst rund 4.300 Hektar Fläche, davon werden etwa 2.700 Hektar landwirtschaftlich genutzt und beregnet. Zur Beregnung verwendet der Verband geklärtes Abwasser. Dieses wird durch das Druckleitungsnetz mit ca. 130 Kilometern Länge geleitet, das der Abwasserverband unterhält und erneuert.

Reißlöffel und Felslöffel – Als Tandem ideal für den Abbruch von Gestein

Buntsandstein auf einer Großbaustelle im Schwarzwald effektiv lösen und verladen: Vor dieser Aufgabe stand die Kurz Gruppe aus Friolzheim (zwischen Stuttgart und Pforzheim). Die Herausforderung meisterte das Unternehmen durch Verwendung eines Tandems aus Rädlinger Reißlöffel und Felslöffel, welches ideal für große Massenbewegungen und Gesteinsabbrüche ist.

Der Rädlinger Reißlöffel mit einer Breite von 1.400 Millimetern verfügt über ein Volumen von 2,5 Kubikmetern. Der mittlere der drei Zähne ragt hervor, ist größer und stärker als die beiden äußeren. Die Zähne stammen vom schwedischen Hersteller Combi Wear Parts, mit dem Rädlinger eine Vertriebspartnerschaft unterhält. Der Stahl des schwedischen Verschleißteile-Spezialisten ist qualitativ sehr hochwertig und extrem widerstandsfähig.

In Kombination mit dem vorgezogenen Boden, dem 100 Millimeter starken Trapezmesser und der eingeschweißten Verstärkungssichel funktioniert der mittlere Zahn des Felslöffels deshalb wie ein mächtiger Reißzahn. Dessen Kraft und die Aufnahmefähigkeit des Löffels nutzt Baugeräteführer Steffen Hanko zum Lösen, Reißen und Brechen des massiven Buntsandsteins. Dazu muss er in der Tiefe der Gesteinsschichten einen optimalen Ansatzpunkt finden. Eine Königsdisziplin für den Baugeräteführer, die er perfekt beherrscht.

Ist der Buntsandstein gelöst, verlädt Hanko bis zu 4,5 Kubikmeter Bruchstein auf einmal. So viel Inhalt fasst der 2.200 Millimeter breite Rädlinger Felslöffel der Klasse V. Das Trägergerät für die zwei Löffel ist ein Kettenbagger vom Typ Hitachi ZX690 LCH-6. Dieses Kraftpaket mit 75 Tonnen hat Kurz auf dieser Baustelle zum ersten Mal im Einsatz. Es verfügt über eine GPS-Steuerung und ermöglicht hochpräzises Arbeiten. Mit dem OilQuick-Schnellwechselsystem sind die Anbaugeräte – für den jeweiligen Anwendungsfall – schnell getauscht.

Geliefert wurden Kettenbagger und Anbaugeräte über die Kiesel Süd GmbH aus Leonberg.

Die Kurz Gruppe aus Friolzheim besteht seit 1962 und beschäftigt heute rund 60 Mitarbeiter, davon mehr als die Hälfte für Verkauf und Verleih von Baumaschinen und Anbaugeräten. Die weiteren Geschäftsfelder der Kurz Gruppe umfassen Spezial- und Schwertransporte, Fahrzeug- und Maschinenservice, Aufbereitungsanlagen sowie Straßenreinigung.

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